Völklinger Hütte

In Deutschland gibt es derzeit 36 Weltkulturerbestätten und eine davon liegt quasi direkt vor eurer Haustür: Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte in Völklingen.

Das ehemalige Eisenwerk wurde 1873 eröffnet und 1986 stillgelegt. Die UNESCO ernannte es daraufhin 1994 zum Weltkulturerbe der Menschheit in der Kategorie "Industriedenkmal". 2013 kamen etwa 310.000 Menschen aus aller Welt, um die Weltkulturerbestätte zu besichtigen.

Auf etwa 7000 Metern ist das Eisenwerk ausgeschildert und für Besucher begehbar. Sei es die Granulieranlage, das Dach der Erzhalle oder auch die komplett begehbare Gichtbühne: Für jeden gibt es hier etwas Interessantes zu entdecken. Die Entdeckungstour dauert, je nach persönlichem Tempo, zwischen zwei und drei Stunden.

Seit 1999 wird das Gelände von eindrucksvollen Lichtinstallationen beleuchtet, die das Areal schon von der Autobahn aus zu einem absoluten Blickfang machen. Verantwortlicher Künstler ist Michael Seyl.
2004 wurde darüber hinaus das sogenannte "Ferrodrom" eröffnet. Es ist das erste Science-Center des Saar-Lor-Lux-Raumes und bietet eine multimediale Erlebniswelt rund um das Thema Stahl.

Es gibt sowohl Ausstellungen mit Exponaten, aber auch Gespräche mit Zeitzeugen sowie Führungen durch das Werk, die von ehemaligen Mitarbeitern durchgeführt werden.

Außerdem finden seit Mitte der 1990er Jahre auch Kulturveranstaltungen auf dem beeindruckenden Gelände der Völklinger Hütte statt. Es wird den Besuchern vieles geboten, die Genres reichen von Open-Air-Rock-Konzerten über Kammermusik bis hin zu dem bekannten Electro-Festival "Electro Magnetic", das 2012 sogar als bestes neues Festival ausgezeichnet wurde.

 

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